Zerreißen. Neu ordnen. Strahlen. Birgit Fechner, geboren 1962 in München, lebt und arbeitet seit 1982 in Berlin. Nach einer frühen künstlerischen Prägung in ihrer Jugend – vor allem durch Aktzeichnen und intensive Beschäftigung mit Expressionismus und Malerei der Moderne – begann sie ihren autodidaktischen Weg zunächst abseits akademischer Institutionen. Ihre künstlerische Entwicklung nahm ab den 1990er Jahren zunehmend professionelle Formen an, getragen von einer intensiven Auseinandersetzung mit Farbe, Geste und Komposition. Beeinflusst von Künstler*innen wie Max Beckmann, Joan Mitchell und dem Spätwerk von Cy Twombly, entwickelte Fechner eine eigenständige Bildsprache zwischen emotionaler Direktheit und kompositorischer Klarheit.
birgit fechner
bang.
In ihren abstrakten Gemälden – häufig mit Texturen, Stofffragmenten und ornamentalen Elementen angereichert – geht es um das Sichtbarmachen innerer Zustände, die sie als „BANG“ bezeichnet: plötzliche, endgültige Verdichtungen von Energie.Parallel dazu entstehen seit 2010 keramische Skulpturen, Collagen aus Fundstücken, Porzellanscherben und Vasen. Auch hier geht es um Transformation – das poetische Rekombinieren des Zerbrochenen. Ihre Arbeiten wurden u. a. ausgestellt in der Kunsthalle Brennabor (Brandenburg an der Havel), Contemporary Show Room (Berlin), im Schindler Lab (Potsdam), Galerie Sievi (New York und Berlin). Fechners Werk ist vielstimmig, aber klar im Ausdruck – eine konsequente künstlerische Forschung zwischen Explosion und Balance. Sie lebt und arbeitet in Berlin, ihre Werke befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen im In- und Ausland.
Artist
Birgit fevhner
- Etablierte internationaaleKünstlerin
- Hohes Sammlerpotenzial
- in internationaalen Sammlungen vertreten
Exhibition
September 2025 Munich, „LICHT UND LUFT – an aesthetic bang.“
Publikationen
„Impulse”, 2025.
163 ONE SIX THREE | art in print Verlag
Arbeiten im Atelier am Chiemsee.
„Bang ist nicht der Anfang, sondern ein fertiges Universum“ – Malerei als Explosion.
Fechners Malerei ist energetisch aufgeladen. Jedes Bild ist eine kontrollierte Explosion. „Bang“ steht hier nicht nur für den großen Knall, sondern für das Sichtbarwerden des Unsichtbaren, für das plötzliche Erscheinen einer inneren Landschaft auf der Leinwand. In Bildern wie A Piece of Summer oder Life Is Worth Taking Risks erleben wir diese bildnerischen Urknalle als synästhetische Erfahrung: Farbe, Linie, Bewegung und Struktur geraten in ein komplexes Wechselspiel aus Intuition und Komposition. Fechners Werk verweigert sich dabei der typischen „Unfertigkeit“ vieler expressiver Positionen. Ihre Bilder sind abgeschlossen, durchkomponiert, sie suchen und finden ein Gleichgewicht – eine Balance zwischen Chaos und Ordnung. Ihre Sprache erinnert an das späte Werk von Joan Mitchell oder an Sam Francis, deren Farbfeld- und Bewegungsstudien ebenfalls zwischen Sinnlichkeit und Energie oszillieren.
„Das Chaos braucht Form“ – Birgit Fechner im Universellen.
Was Birgit Fechners Werk einzigartig macht, ist der doppelte Zugriff auf Wirklichkeit: Ihre Malerei ist ein Versuch, innere Zustände in Form zu bringen – expressiv, entschieden, sinnlich. Ihre Skulpturen hingegen transformieren das Äußerliche, das Dinghafte, das Gebrochene. In beiden Medien zeigt sich ihr Wunsch nach Balance: nicht als Harmonie, sondern als Zustand produktiver Spannung. Ihr Werk steht in einer Tradition, die von der Abstraktion der Nachkriegsmoderne bis zur feministischen Aneignung von Alltagsmaterialien reicht. Es ist weder rein gestisch noch rein konzeptuell, sondern poetisch und kraftvoll zugleich. In einer Welt, die oft ins Fragmentarische zerfällt, ist Fechners Kunst eine Einladung zur Vollendung. Zum BANG – und zum Danach.
A PIECE OF SUMMER, Größe: 60 x 60 cm, Mixed media on canvas, 2021/2025
Zwischen Divine und Trash, bei Bach, Bob Dylan und allem dazwischen. Meine Bühne.
Detail von A PIECE OF SUMMER, Größe: 60 x 60 cm, Mixed media on canvas, 2021/2025
„Ich will eine Balance erzeugen“
exhibitions und bio
2025
Gold Rush, Atelierhof Kreuzberg, Berlin (G) Aus_Druck, Premarts, Berlin (G)
2024
Kunstraum Braugasse, Hoyerswerda (G), Außer Reichweite Bauchhund Salonlabor, Berlin (G), Zusammenschau Zagreus Projekt, Berlin (E) Go Chasing Rabbits
2023
Kunstherbst Doberlug-Kirchhain (G) Scheytt Galerie, München (E), A Time of Movement Galerie Sievi, Berlin (G), Katzengold
2022
Contemporary Show Room, Berlin (G), 200 unter 2000 Schindler Lab, Potsdam (G), 100 unter 1000 Artwerk, Berlin (G), Beyond Paradise Contemporary Show Room, Berlin (G), Überschau #04 Galerie Baull, Berlin (G), Tangerine Trees and Marmelade Skies Galerie Sievi, Berlin (G), Ausstellung zum Tag der Druckkunst
2021
Galerie Sievi, Berlin (E) New York – Berlin, mit Maria Maier Kunsthalle Brennabor, Brandenburg (E), Fliegenfischen im Blauen mit Kristine Schnappenburg K-Salon, Berlin (G), Taumel der Tatsachen Inselgalerie, Berlin (G), Fresh Legs
2020
Galerie Bauchhund Salonlabor, Berlin (E), Das Leben ein Traum Inselgalerie, Berlin (G), Fresh Legs Galerie Hesse, Hannover (E) Inner Landscapes, mit Zsuzsa Klemm Galerie Kungerkiez (G)
2019
Galerie Baull, Berlin (E) Painting and Sculpture
2018
Galerie Baull, Berlin (E) Change of Pace, mit Sarah Inhoffen
2014
Galerie BWA, Breslau, Polen (E) About Broken Flowers, Pics and Little Flower mit Paul Reimert
2013
Galerie „Die Schmiede“ Aying (E), Secret Thoughts are Hard to Bear, mit Paul Reimert
2012
Artspace Hohenbrunn, München (E)
2011
Kurverwaltung Usedom (E), Zwischen Chaos und Ordnung
2008
Simple Gallery Gstaad, CH (G)
2007
Galerie Wandelbar, Gstaad, CH (E)
2006
Galerie Kube, Berlin (G)
2005
Galerie Wandelbar, Gstaad, CH (G)
2004
Galerie Phyllis, Berlin (G) Galerie Wandelbar, Gstaad, CH (G)
2003
Galerie Wandelbar, Gstaad, CH (G)
2002
Kunsthandlung Rosa Russo, Rügen (G)
2001
Galerie Baull, Berlin (E)
Zerreißen. Neu ordnen. Strahlen. Birgit Fechner, geboren 1962 in München, lebt und arbeitet seit 1982 in Berlin. Nach einer frühen künstlerischen Prägung in ihrer Jugend – vor allem durch Aktzeichnen und intensive Beschäftigung mit Expressionismus und Malerei der Moderne – begann sie ihren autodidaktischen Weg zunächst abseits akademischer Institutionen. Ihre künstlerische Entwicklung nahm ab den 1990er Jahren zunehmend professionelle Formen an, getragen von einer intensiven Auseinandersetzung mit Farbe, Geste und Komposition. Beeinflusst von Künstler*innen wie Max Beckmann, Joan Mitchell und dem Spätwerk von Cy Twombly, entwickelte Fechner eine eigenständige Bildsprache zwischen emotionaler Direktheit und kompositorischer Klarheit. In ihren abstrakten Gemälden – häufig mit Texturen, Stofffragmenten und ornamentalen Elementen angereichert – geht es um das Sichtbarmachen innerer Zustände, die sie als „BANG“ bezeichnet: plötzliche, endgültige Verdichtungen von Energie.Parallel dazu entstehen seit 2010 keramische Skulpturen, Collagen aus Fundstücken, Porzellanscherben und Vasen. Auch hier geht es um Transformation – das poetische Rekombinieren des Zerbrochenen. Ihre Arbeiten wurden u. a. ausgestellt in der Kunsthalle Brennabor (Brandenburg an der Havel), Contemporary Show Room (Berlin), im Schindler Lab (Potsdam), Galerie Sievi (New York und Berlin). Fechners Werk ist vielstimmig, aber klar im Ausdruck – eine konsequente künstlerische Forschung zwischen Explosion und Balance. Sie lebt und arbeitet in Berlin, ihre Werke befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen im In- und Ausland.
SAMMLUNGEN
Sammlung Donna McMillan, Palm Springs, USA
Copelouzos Family Art Museum, Athen, Griechenland
Sammlung Trackside Contemporary, Aylesford, GB










