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conny gabora

leave this boaring cosmos and create a pling, pling, superding world.

Die reale neue Welt mit Krieg, globalen Wirtschaftszwängen, schwer nachvollziehbaren politischen Entscheidungen und freiheitsbeschneidenden Sozialzwängen erweckt in Gabora massives Unverständnis. Egal ob Ost oder West, – die Prozesse, die Menschen unglücklich machen, sind immer die Gleichen. Mit zunehmender Tendenz. Sein Credo: Menschen sollten frei sein, tolerant mit sich und anderen umgehen. Vor allem die Kunst – nicht nur der öffentliche Diskurs oder politische Arbeit – ist ein Mittel, um das zu verwirklichen und auf Missstände hinzuweisen.

Im Gegensatz zur aktuellen Kunstströmung des „New Biedermeier“, die sich in eine nette, oft kindliche Weltsicht flüchtet und sich so der Realität entzieht, setzt Gabora auf seine eigene Utopie: Die Pling, pling, Superding World. Damit hält er der realen Welt den Spiegel vor. Eine Welt ohne Vorschriften und Verbote, aber mit Spaß und auch ohne Tabus, die den langweiligen Realitätskosmos weit hinter sich lässt.

Und diese Welt ist bei ihm zutiefst männlich geprägt – in all ihren Facetten; entgegen aller queeren- und #metoo-Zwänge. Bilder wie „That`s my Bitch“ oder auch sein Gedicht „mach mich nass“ zeigen ganz augenscheinlich Träume und Wünsche. Warum auch nicht? Auch Männer können die Welt retten, trotz ihrer Gelüste. Seine Welt ist auch voll von männlichem Heldentum und Zärtlichkeit. In dem Werk „Mein Haaase“ spielt Gabora mit dem Protagonisten und verwandelt ihn zu einem Marvel-Superhelden, – der nur da zu sein scheint, um seinen „Hasen“ zu beschützen. Diesen Rückgriff auf die Pop-Art Ikonografie konterkariert er sofort durch das deutlich erkennbare Geschlechtsteil. In Batman steckt also auch hier der Mann – vielleicht sogar ein Bad Man? Die Frage bleibt offen.

Artist
conny gabora


  •  In Sammlungen im In- und Ausland vertreten
  • Wird international gehandelt

Exhibition
13-10-2022 Munich, ArtSpace
GroupShow


Publikationen
“pling, pling, superding.”, 2022.
163 ONE SIX THREE | art in print Verlag


Her New Petticoat
120 x 120 cm, Acryl, Öl und Ölpastell auf Leinwand, 2022

Piano
80 x 120 cm, Acryl und Ölkreide auf Leinwand, 2022

Nicht lang schnacken, Kopf in Nacken
8o x 125 cm, Acryl auf Leinwand, 2020

Der kleine Schwimmer
??????

Mein Sonnenstrand
100  x 80 cm, Öl auf Leinwand, 2022

Licht-Spiel-Rügen
100 x 80 cm, Öl auf Leinwand, 2022

Die Titanen
100 x 130 cm, Acryl auf leinwand, 2020

Divertido Bueno
40 x 50 cm, Gouache auf Aquarellpapier, 2021

Chanel No 5
100 x 130 cm, Acryl und Öl auf Leinwand, 2022

Hallo Haase
80 x 100 cm, Acryl auf Leinwand, 2021

Sommerwald
120  x 100 cm, Acryl  und Öl auf Leinwand, 2021

Der kleine König

100 x 130 cm, Acryl und Öl auf Leinwand, 2022

Mit Demut und Liebe auf der Reise durch die Schöpfung
80 x 100 cm, Acryl und Öl auf Leinwand, 2021

Man am Strand
100 x 130 cm, Acryl auf Leinwand, 2021

The Bike Man
100 x 130 cm, Acryl und Öl auf Leinwand, 2022

Birdcalls
110  x 135 cm, Acryl  und Pigment auf Leinwand, 2021

* Die hier angezeigten Preise sind Brutto-Preise, inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer für das Verkäuferland (Deutschland) zzgl. Versand- und Verpackungskosten.

“Hallo Haase”, 80 x 100 cm, Acryl auf Leinwand, 2021. Photo by Conny Gabora ; © konsum163

mach mich nass!
Manchmal blutet mir das Herz.
Wenn du fliegen willst, solltest du dir Flügel wachsen lassen, oder einfach einen Drink nehmen.
Wenn du mit dem Teufel tanzt, dann brauchst du gute Schuh.
Man kann es wie der Götz machen, aber man kann auch am Frosch lecken. Letzteres soll sehr erbauend sein.
Vergiss nicht, der Tod ist nahe, auch wenn du ihn noch nicht siehst. Ich kann nicht aufstehen… bin schon fast tot.
Mach mich nass mit Regentropfen und Champagner.
War im Hades und habe eine Rose gepflanzt.
Mach mich nass! Mit Regentropfen, Champagner und golden shower.

“mach mich nass”, Gedicht von Conny Gabora ; © konsum163

“That`s my bitch”, 70 x 50 cm, Giclée-Print , Edition: 10. Photo by Conny Gabora ; © konsum163

„Der Künstler muss im besten Fall zum gottähnlichen Baal werden,
um so frei von allen Zwängen sein Werk gebären zu können.
Da der Maler aber kein Gott ist, braucht es Mut und Größenwahn“.

conny gabora

Conny Gabora – der Maler-Anarchist auf seinem Freigelände auf Rügen; 2021. Photo by Conny Gabora ; © konsum163

ich bin ein anarchist.
ein guter anarchist – aber darin radikal.
und ich liebe die marktwirtschaft, wenn sie mir zugute kommt.
alles andere wäre gelogen.
ich mach mir die welt, wie sie mir gefällt.

frei nach pittiplatsch oder wie das mädchen mit den langen strümpfen heißt!

Conny Gaboras Leben gleicht einer Achterbahnfahrt. Erfolge und Brüche in der Vita prägen sein ganzes Leben. Der 1958 in der ehemaligen DDR geborene Maler ist in kleinbürgerlich-christlichen Verhältnissen aufgewachsen – die Eltern des Künstlers besitzen eine private Bäckerei und Konditorei, in der DDR doch eher ungewöhnlich. Die Mutter fördert früh die künstlerische Begabung ihres Sohnes. Nach dem Abitur im thüringischen Buttstädt kommt es zu ersten Konflikten mit dem sozialistischen Staat. Im Militärdienst als Schützenpanzer-Fahrer wird Gabora wegen anhaltender Systemkritik degradiert. Das Kunst-Studium wird ihm verweigert. Von 1977 bis zur Wende wird er zum Überlebenskünstler. Seine Stationen: Tellerwäscher, Gaststättenleiter und -meister bis zum Besitzer eines eigenen Geschäfts. Nach dem Fall der Mauer kann er endlich seine Kreativität ausleben und beginnt ein Gast-Studium an der renommierten Bauhaus-Universität in Weimar mit dem Schwerpunkt Malerei.

Sein besonderes Interesse gilt dabei den vom Nazi-Regime verfolgten Malern sowie der sogenannten „Entarteten Kunst“. Ein BUCHENWALD-ZYKLUS mit zwölf Bildern entsteht. Darunter die Werke in Acryl auf Leinwand DAS LABYRINTH und ANKLAGE IN WEIß.

Die Anerkennung, der Erfolg und der internationale Durchbruch kommen 2005. Das Holocaust-Museum Yad Vashem in Jerusalem nimmt seinen Buchenwald-Zyklus in das internationale Archiv für Holocaust Kunst auf. 

2007 folgt eine weitere von vielen Auszeichnungen: Der Bundesverband Thüringen für Malerei ehrt den zeitgenössischen Künstler mit dem ersten Platz. Zwei Jahre später eröffnet Gabora in Bobbin auf Rügen ein erstes eigenes Atelier inklusive Malschule, seit 2015 betreibt er eine Galerie mit angeschlossenem Künstlerkaffee in Wiek am Hafen. Der Künstler lebt auf der Ostseeinsel in einem Zirkuswagen.

2019 beginnt Conny Gabora ein Studium der Malerei an der Kunstakademie Kolbermoor bei Professor Markus Lüpertz und schließt 2022 in der Meisterklasse erfolgreich ab.

Die Inspiration für seine aktuelle Kunst schöpft der Künstler aus dem eigenen, prallen Leben. Conny Gabora will Emotionen wecken, seine Bilder senden klare Botschaften. Gemäß seines Credos postuliert er: „Kunst leben – jeden Tag, das ist die Aufgabe.“ Lyrik, Philosophie, Musik und Tanz beeinflussen ihn dabei entscheidend.

Seine Werke kann man als gedankliche Momentaufnahmen sehen. Gedanken-Schnappschüsse, sogenannte MindSnaps, die unverhohlen menschliches Miteinander, Sehnsüchte und Erfahrungen offenlegen – und dabei eine ganz eigene Welt erschaffen, die uns vertraut und befremdlich zugleich erscheint.

Dabei entsteht Gaboras World 2.0 – „Die Pling, pling, Superding World.“

Conny Gabora im Atelier mit Prof. Markus Lüpertz; 2022. Photo by Carsten lLhmann ; © konsum163

"kunst ist wie kaffee kochen. man sollte es täglich tun".

conny gabora

Divertido Bueno, 40 x 50 cm, Gouache auf Aquarellpapier. 2021. © konsum163

"ich liebe es, wenn dinge vermeintlich nicht zusammenpassen."

conny gabora

Divertido Bueno, 40 x 50 cm, Gouache auf Aquarellpapier. 2021. © konsum163

"ich liebe es, wenn dinge vermeintlich nicht zusammenpassen."

conny gabora

Divertido Bueno (Ausschnitt), 40 x 50 cm, Gouache auf Aquarellpapier. 2021. © konsum163

pling, pling, superding.

 © konsum163

@work

Licht-Spiel Rügen, 100 x 80 cm, Öl auf Leinwand. 2022. © konsum163

"die natur ist so unsagbar unsagbar, da geht nur malen."

conny gabora

Licht-Spiel Rügen, 100 x 80 cm, Öl auf Leinwand. 2022. © konsum163

"die natur ist so unsagbar unsagbar, da geht nur malen."

conny gabora

Licht-Spiel Rügen /Ausschnitt), 100 x 80 cm, Öl auf Leinwand. 2022. © konsum163

rügen – die große liebe

exhibitions und bio

2022

“THIRTEEN” Gruppenausstellung im ArtSpece, München

 

2021


Abschlußausstellung der Meisterklasse bei Professor Markus Lüpertz an der AdbK Kolbermoor
“BEIM ERSTEN MAL IST ES AM BESTEN*” Gruppenausstellung im ArtSpace, München

 

2016

Start **-Projekt-Herr Direktor-**Besiedelung eines Grundstückes mit einem Zirkuswagen in Altenkirchen (Rügen) und dessen künstlerische Gestaltung
Eröffnung der Galerie Gaboras Art im Hafen Wiek auf Rügen

 

2010-2015

K&k Pferdestübchen Galerie BildersturmRügen

 

2009


Kunstpreisträger des BdV Thüringen für Malerei

 

2007


Kunstpreis des BdV Thüringen für Malerei
Kunstscheune Bobbin Rügen

 

 2005

Kunstmuseum Yad Vashem nimmt BUCHENWALD-ZYKLUS, 12 Bilder in das Internationale Archiv für Holocaust-Kunst und Künstler auf

Aufgewachsen in kleinbürgerlich-christlichen Verhältnissen – seine Eltern besitzen eine private Bäckerei und Konditorei, in der DDR doch eher ungewöhnlich – fördert Conny Gaboras Mutter früh die künstlerische Begabung ihres Sohnes. Nach dem Abitur im thüringischen Buttstädt kommt es zu ersten Konflikten mit dem sozialistischen Staat. Im Militärdienst als Schützenpanzer-Fahrer wird Gabora wegen anhaltender Systemkritik degradiert.

Von 1977 bis zur Wende wird der Künstler zum Überlebenskünstler. Seine Stationen: Tellerwäscher, Gaststättenleiter und Meister bis zum Besitzer eines eigenen Geschäfts. Nach dem Fall der Mauer kann er endlich seine Kreativität ausleben, beginnt ein Gast-Studium an der renommierten Bauhaus-Universität in Weimar mit Schwerpunkt Malerei.

Sein besonderes Interesse gilt dabei den vom Nazi-Regime verfolgten Malern sowie der sogenannten „Entarteten Kunst“. Der BUCHENWALD-ZYKLUS mit seinen zwölf Bildern für das Kunstmuseum Bad Vashem enstehen, Darunter in Acryl auf Leinwand DAS LABYRINTH und ANKLAGE IN WEIß.

2007 folgt eine weitere von vielen Auszeichnungen: Der Bundesverband Thüringen für Malerei ehrt den Künstler. Zwei Jahre später eröffnet Conny Gabora sein eigenes Atelier samt Malschule auf Rügen. GABORAS ART entsteht 2016 im Hafen Wiek an der Ostsee.

2019 beginnt der Künstler ein Studium der Malerei an der Kunstakademie Kolbermoor. Auch hier, beim bekannten Professor Markus Lüpertz sucht und findet Conny Gabora den kritischen, künstlerischen Austausch.

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15926 Luckau
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